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Bauantrag Checkliste – kostenlos als PDF herunterladen

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Diese Bauantrag Checkliste listet die Unterlagen und Nachweise auf, die für einen Bauantrag typischerweise einzureichen sind: Antragsformular, Lageplan, Bauzeichnungen, Baubeschreibung, Berechnungen, bautechnische Nachweise und besondere Unterlagen wie Befreiungsanträge. Sie richtet sich an Architekten, Entwurfsverfasser und Bauträger, die einen Antrag vollständig zusammenstellen wollen. Sie erhalten die Checkliste als ausfüllbares PDF.

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Das steht in der Vorlage
  • Kopf: Bauvorhaben, Bauherr, Grundstück mit Gemarkung, Flur und Flurstück, Bundesland / Bauaufsicht, Verfahren, Entwurfsverfasser/in, Bebauungsplan / § 34 / § 35, Stand
  • Checkliste Antrag und Pläne: Antragsformular, Liegenschaftskarte und amtlicher Lageplan, Lageplan mit Abstandsflächen, Bauzeichnungen 1:100, Baubeschreibung, Berechnungen, Herstellungskosten, statistischer Erhebungsbogen
  • Checkliste Nachweise: Standsicherheit, Brandschutz, Wärme- und Schallschutz, Entwässerung, Stellplätze, Barrierefreiheit, Baugrund und Erschließung
  • Checkliste besondere Unterlagen: Abweichung, Ausnahme, Befreiung, Nachbarbeteiligung und Baulasten, Baumbestand und Artenschutz, Denkmalschutz, Bauvorlageberechtigung
  • Freitext für Rückfragen der Behörde, nachgereichte Unterlagen und Termine
  • Hinweis auf Landesbauordnung und Bauvorlagenverordnung, Unterschriften Entwurfsverfasser/in und Bauherr
Das nimmt sie Ihnen ab
  • Ankreuzfelder ja / nein / entfällt für alle 20 Unterlagen
  • Felder für Verfahren und planungsrechtliche Grundlage, um die Checkliste an das Land anzupassen
  • Ausfüllbare Felder, druckfertig auf A4

So füllen Sie die Vorlage aus

  1. 1
    Verfahren klären
    Planungsrecht (Bebauungsplan, § 34 oder § 35 BauGB) und Verfahrensart nach Landesbauordnung bestimmen und im Kopf eintragen.
  2. 2
    Landesvorgaben prüfen
    Bauvorlagenverordnung des Landes und Hinweise der Bauaufsicht zu Anzahl der Ausfertigungen und digitaler Einreichung lesen.
  3. 3
    Unterlagen abhaken
    Jede Unterlage als vorhanden, fehlend oder entfällt markieren. Nachweise, die später eingereicht werden dürfen, im Freitext vermerken.
  4. 4
    Unterschriften einholen
    Bauantrag und Bauvorlagen von Bauherr und Entwurfsverfasser unterschreiben lassen, Vollmachten beifügen.
  5. 5
    Rückfragen verfolgen
    Nach Einreichung Nachforderungen der Behörde mit Datum und Frist im Freitext festhalten.

Bauantrag Unterlagen: was die Bauaufsicht verlangt

Welche Unterlagen ein Bauantrag enthalten muss, regelt jedes Bundesland selbst: in seiner Landesbauordnung und in der Bauvorlagenverordnung. Die Musterbauordnung gibt den Rahmen vor, die Länder weichen in Einzelheiten ab. Gemeinsam ist allen, dass der Antrag schriftlich oder elektronisch bei der Bauaufsichtsbehörde einzureichen ist und alle für die Beurteilung erforderlichen Bauvorlagen enthalten muss. Die Bauvorlagen muss ein bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser unterschreiben, in der Regel Architekten oder Bauingenieure mit entsprechender Eintragung.

Verfahrensarten im Überblick

Verfahren nach Landesbauordnung (Grundzüge)
VerfahrenTypische FällePrüfumfang der Behörde
GenehmigungsfreistellungWohngebäude geringer und mittlerer Höhe im Geltungsbereich eines Bebauungsplanskeine Prüfung, Gemeinde kann ein Verfahren verlangen
Vereinfachtes Verfahrendie meisten Wohngebäude, die kein Sonderbau sindvor allem Planungsrecht, teils Abstandsflächen und örtliche Bauvorschriften
Reguläres VerfahrenSonderbauten wie Hochhäuser, Versammlungsstätten, große Verkaufsstättenumfassende Prüfung des Bauordnungsrechts

Auch wenn die Behörde im vereinfachten Verfahren weniger prüft, müssen alle Vorschriften eingehalten werden. Die Verantwortung dafür liegt dann stärker bei Bauherr und Entwurfsverfasser. Den Ablauf vom Antrag bis zur Genehmigung beschreibt der Artikel Bauantrag: Ablauf und Dauer.

Checkliste Bauantrag: die wichtigsten Unterlagen

  • Antragsformular des Landes, unterschrieben von Bauherr und Entwurfsverfasser.
  • Amtlicher Lageplan, bei Neubauten meist qualifiziert durch einen Vermesser, mit Abstandsflächen.
  • Bauzeichnungen im Maßstab 1:100: Grundrisse, Schnitte, Ansichten.
  • Baubeschreibung, bei gewerblicher Nutzung zusätzlich Betriebsbeschreibung.
  • Berechnungen: GRZ, GFZ, Brutto-Rauminhalt, Wohn- und Nutzflächen, Herstellungskosten als Grundlage der Gebühr. Hilfreich sind die Flächenberechnung DIN 277 Vorlage und die Wohnflächenberechnung Vorlage.
  • Bautechnische Nachweise: Standsicherheit, Brandschutz, Wärme- und Schallschutz, je nach Land mit dem Antrag oder vor Baubeginn.
  • Weitere Unterlagen: Entwässerung, Stellplätze, Befreiungsanträge, Nachbarbeteiligung, Denkmal- und Artenschutz.

Wann bautechnische Nachweise eingereicht werden

Viele Länder erlauben, Standsicherheits- und Brandschutznachweise nachzureichen, spätestens vor Baubeginn des jeweiligen Bauabschnitts. Ob ein Prüfingenieur oder Prüfsachverständiger beteiligt werden muss, hängt von der Gebäudeklasse ab. Tragen Sie solche Nachweise in der Checkliste mit einem Termin im Freitext ein, damit sie nicht vergessen werden.

Vorbereitung vor der Einreichung

Der Bauantrag entsteht in der Genehmigungsplanung, Leistungsphase 4 der HOAI (siehe HOAI Leistungsphasen). Vor dem eigentlichen Antrag lohnt eine Bauvoranfrage, wenn die planungsrechtliche Zulässigkeit unsicher ist, etwa im Innenbereich nach § 34 BauGB. Ein Gespräch mit der Bauaufsicht klärt außerdem, welche Unterlagen das Amt erwartet und ob die Einreichung digital erfolgt. Die Checkliste dient dann als Laufzettel: Jede Unterlage wird mit Stand und Verantwortlichem abgehakt, bevor der Antrag das Büro verlässt.

Typische Fehler beim Bauantrag

  • Unterschriften fehlen auf einzelnen Bauvorlagen oder die Vollmacht des Vertreters liegt nicht bei.
  • Lageplan veraltet oder ohne Abstandsflächen, sodass die Behörde nachfordert.
  • Befreiung vom Bebauungsplan nötig, aber nicht beantragt und begründet.
  • Herstellungskosten zu niedrig angesetzt, was zu Nachfragen und Gebührenkorrekturen führt.
  • Formulare eines anderen Bundeslands verwendet.
ℹ️ Landesrecht beachten
Die Checkliste fasst typische Bauvorlagen zusammen. Maßgeblich sind die Bauvorlagenverordnung Ihres Landes und die Hinweise der zuständigen Bauaufsicht. Unvollständige Anträge verlängern das Verfahren.
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So hilft BauDock
Eingabepläne, nachgereichte Nachweise und spätere Ausführungspläne liegen in BauDock nach Projekt und Leistungsphase geordnet. Ändert sich ein Plan nach Auflagen der Behörde, ersetzt die neue Version die alte bei allen Beteiligten, und Fachplaner arbeiten über einen kostenlosen Gastzugang mit.
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Fragen & Antworten

Fragen zur Vorlage Bauantrag Checkliste

Welche Unterlagen braucht man für einen Bauantrag?

In der Regel Antragsformular, amtlichen Lageplan, Bauzeichnungen 1:100, Baubeschreibung, Berechnungen zu Flächen und Kosten, statistischen Erhebungsbogen sowie bautechnische Nachweise. Die genaue Liste regelt die Bauvorlagenverordnung des Landes.

Wer darf einen Bauantrag einreichen?

Der Bauherr stellt den Antrag. Die Bauvorlagen muss ein bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser unterschreiben, meist ein Architekt oder Bauingenieur.

Wie lange dauert die Bearbeitung eines Bauantrags?

Das hängt von Land, Verfahren und Vollständigkeit ab. Im vereinfachten Verfahren sind wenige Wochen bis einige Monate üblich. Vollständige Unterlagen beschleunigen die Bearbeitung deutlich.

Kann man einen Bauantrag digital einreichen?

In vielen Ländern und Kommunen ja, über Landesportale oder die Bauaufsicht. Ob und in welcher Form die digitale Einreichung möglich ist, erfragen Sie bei der zuständigen Behörde.

Müssen die Nachbarn dem Bauantrag zustimmen?

Nicht generell. Ihre Unterschrift ist aber bei Abweichungen von nachbarschützenden Vorschriften hilfreich und wird in manchen Ländern im Verfahren abgefragt.