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Revisionsunterlagen Checkliste – kostenlos als PDF herunterladen

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Diese Revisionsunterlagen Checkliste zeigt, welche Dokumentation bei der Übergabe eines Gebäudes an Bauherrn, Käufer oder Betreiber vorliegen sollte: Bestandspläne, Abnahme- und Prüfprotokolle, Bedienungs- und Wartungsanleitungen sowie Nachweise zu Brandschutz und Energie. Sie richtet sich an Bauträger, Bauleiter und Architekten, die Unterlagen von den Firmen einfordern und vollständig übergeben müssen. Sie erhalten die Checkliste als ausfüllbares PDF.

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Das steht in der Vorlage
  • Kopf: Bauvorhaben, Übergabe an, Gewerk / Firma, Datum der Übergabe, Form (Papier / digital)
  • Checkliste Allgemein: Bestands- und Revisionspläne, Abnahmeprotokolle und Gewährleistungsfristen, Firmenliste mit Notdienst, Fotodokumentation verdeckter Bauteile, Leistungserklärungen der Bauprodukte, Unterlage für spätere Arbeiten, Schließplan
  • Checkliste Technische Gebäudeausrüstung: Elektro, Heizung, Sanitär, Lüftung / Klima, Blitzschutz, Aufzug, Anleitungen und Garantien, Wartungsverträge
  • Checkliste Brandschutz, Energie und Behörden: Brandschutznachweis, Prüfberichte der Prüfsachverständigen, Rauchwarnmelder, Energieausweis und GEG-Nachweise, Baugenehmigung und Standsicherheit
  • Freitext für fehlende Unterlagen und Nachlieferungsfristen
  • Hinweis zur vertraglichen Regelung, Unterschriften übergebende und übernehmende Person
Das nimmt sie Ihnen ab
  • Ankreuzfelder ja / nein / entfällt für jeden der 20 Punkte
  • Je Gewerk oder Firma einsetzbar, Feld für die Form der Übergabe
  • Ausfüllbare Felder, druckfertig auf A4 mit Unterschriftsfeldern

So füllen Sie die Vorlage aus

  1. 1
    Unterlagen vertraglich festlegen
    Schon in Vergabe und Bauvertrag regeln, welche Revisionsunterlagen jede Firma in welcher Form bis wann liefert.
  2. 2
    Checkliste je Gewerk anlegen
    Für jede Firma eine Checkliste ausfüllen und nicht zutreffende Punkte als entfällt markieren.
  3. 3
    Eingänge prüfen
    Unterlagen bei Eingang auf Vollständigkeit und Stand prüfen. Pläne müssen dem gebauten Zustand entsprechen.
  4. 4
    Fehlendes nachfordern
    Fehlende Unterlagen mit Frist im Freitext notieren und schriftlich nachfordern.
  5. 5
    Übergabe dokumentieren
    Bei der Übergabe an Bauherrn, Käufer oder Verwaltung die Checkliste von beiden Seiten unterschreiben lassen.

Revisionsunterlagen: was dazugehört

Revisionsunterlagen, auch Bestands- oder Dokumentationsunterlagen genannt, beschreiben das Gebäude so, wie es tatsächlich gebaut wurde. Sie werden gebraucht, um Anlagen zu betreiben und zu warten, um spätere Umbauten zu planen und um Mängelansprüche während der Gewährleistung zu belegen. Ohne aktuelle Leitungspläne wird jede Reparatur zur Suche, ohne Prüfprotokolle fehlt der Nachweis, dass eine Anlage ordnungsgemäß in Betrieb ging.

Rechtsgrundlagen und Pflichten

Wer welche Unterlagen schuldet
BeteiligterPflichtGrundlage
Ausführende FirmenBestandsunterlagen, Prüfprotokolle, Bedienungs- und Wartungsanleitungen ihrer LeistungBauvertrag; für die technischen Gewerke die ATV der VOB/C
Objektüberwachung (Architekt)systematische Zusammenstellung der Dokumentation und Übergabe des ObjektsHOAI Anlage 10, Leistungsphase 8
Koordinator (SiGeKo)Unterlage für spätere Arbeiten am Bauwerk§ 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV
Bauherr / BauträgerEnergieausweis an Käufer übergeben, Erfüllungserklärung nach GEG§ 80 GEG, § 92 GEG
ElektrofachbetriebErstprüfung der Anlage mit PrüfprotokollDIN VDE 0100-600

Am sichersten ist eine klare Regelung im Vertrag: welche Unterlagen, in welcher Form, bis wann, und welche Folgen eine verspätete Lieferung hat, etwa ein Einbehalt bis zur Übergabe. Fehlen für den Betrieb unverzichtbare Unterlagen, kann das ein Grund sein, die Abnahme zu verweigern oder Mängel vorzubehalten.

Checkliste Revisionsunterlagen nach Gewerken

  • Allgemein: Revisionspläne, Abnahmeprotokolle, Gewährleistungsfristen je Firma, Firmenliste mit Notdienst, Fotos verdeckter Leitungen.
  • Elektro: Stromlauf- und Verteilerpläne, Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600.
  • Heizung: Strangschema, Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich, Inbetriebnahmeprotokoll.
  • Sanitär: Strangschema, Druckprüfung und Spülprotokoll für die Trinkwasseranlage.
  • Lüftung: Anlagenschema, Einregulierungsprotokoll, Filterwechselplan.
  • Brandschutz: Brandschutznachweis, Dokumentation der Abschottungen, Prüfberichte der Prüfsachverständigen.
  • Energie: Energieausweis, GEG-Nachweise, Luftdichtheitsmessung.

Fotodokumentation verdeckter Bauteile

Leitungen in Wänden und Estrich, Abdichtungen und Dämmungen sind nach dem Verschließen nicht mehr sichtbar. Fotos mit Datum und Ort, aufgenommen vor dem Schließen, gehören deshalb in die Revisionsunterlagen. Sie ersparen später Bohrschäden und helfen bei der Klärung von Mängeln. Tipps dazu im Artikel Fotodokumentation auf der Baustelle.

Übergabe an Käufer und Verwaltung beim Bauträger

Beim Bauträgerprojekt gibt es zwei Empfänger: Käufer erhalten die Unterlagen zu ihrer Wohnung, etwa Anleitungen der Küche oder des Badlüfters. Die Hausverwaltung der Eigentümergemeinschaft braucht die Unterlagen zum Gemeinschaftseigentum mit Heizung, Aufzug, Brandschutz und Wartungsverträgen. Führen Sie dafür getrennte Checklisten und lassen Sie jede Übergabe quittieren.

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Was der Käufer zu seiner Wohnung braucht, findet er in seiner Wohnungsmappe unter Dokumente, neben Übergabetermin und Ansprechpartnern.

Typische Fehler bei der Übergabe der Dokumentation

  • Pläne im Planungsstand statt im gebauten Zustand übergeben.
  • Unterlagen erst nach der Schlusszahlung angefordert, wenn das Druckmittel fehlt.
  • Wartungsintervalle fehlen, sodass Garantien durch fehlende Wartung verloren gehen.
  • Keine Liste der Gewährleistungsfristen je Firma.
  • Digitale Unterlagen in unterschiedlichen Formaten ohne Ordnung abgelegt.
💡 Zusammen mit dem Abnahmeprotokoll nutzen
Die Übergabe der Unterlagen lässt sich in der Abnahmeprotokoll Vorlage vermerken. Für Neubauwohnungen gibt es zusätzlich die Checkliste Wohnungsübergabe. Mehr zum Thema lesen Sie im Artikel Revisionsunterlagen.
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So hilft BauDock
Bei der Übergabe zählt der letzte Stand: In der Planverwaltung von BauDock liegen alle Pläne mit ihren Versionen, sortiert nach Projekt und Leistungsphase. Die Revisionspläne geben Sie gezielt an Bauherr oder Betreiber frei, die Historie bleibt erhalten.
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Fragen & Antworten

Fragen zur Vorlage Revisionsunterlagen

Was sind Revisionsunterlagen?

Die Dokumentation des tatsächlich gebauten Zustands: Bestandspläne, Prüf- und Inbetriebnahmeprotokolle, Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Produktnachweise und behördliche Nachweise. Sie werden bei der Übergabe an Bauherrn, Käufer oder Betreiber übergeben.

Wer muss die Revisionsunterlagen erstellen?

Jede ausführende Firma für ihre Leistung, soweit vertraglich vereinbart oder in der VOB/C vorgesehen. Der Architekt stellt die Dokumentation im Rahmen der Objektüberwachung zusammen.

Sind Revisionsunterlagen Voraussetzung für die Abnahme?

Nicht automatisch. Fehlen aber Unterlagen, die für den Betrieb unverzichtbar sind, kann die Leistung unvollständig sein. Am besten regelt der Vertrag die Übergabe als Bedingung für Abnahme oder Schlusszahlung.

Was gehört in die Revisionsunterlagen der Elektroinstallation?

Stromlauf- und Verteilerpläne, Prüfprotokoll der Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 sowie Anleitungen der eingebauten Geräte.

In welcher Form werden Revisionsunterlagen übergeben?

Das legt der Vertrag fest. Üblich sind digitale Unterlagen als PDF und Pläne zusätzlich im CAD-Format, teils ergänzt durch einen Ordner in Papierform.